Ein herzliches Hallo aus Hamburg.
Richtig erraten, auch ich gehöre zu den Geschädigten von probino.de !
Nach einigen E-Mails hin und her (Mahnungen u.a. auch von PROINKASSO) habe ich per Einschreiben/Rückschein Widerspruch gegen die geforderten Beträge in Höhe von 184,?? Euro eingelegt. Und ratet mal, was heute nicht per Post, sondern per E-Mail ankam? Guckst du hier, habe die Mail für euch kopiert :
Sehr geehrte/r xxxxxxxxxxx,
Sie haben Einwendungen gegen die vorbezeichnete Mahnung erhoben und dabei vorgetragen, dass Sie sich zu keinem Zeitpunkt bei probino.de angemeldet haben, um eine kostenpflichtige Leistung in Anspruch zu nehmen. Wir bedauern sehr, dass es Unstimmigkeiten bei Ihrem Vertragsverhältnis gibt und sind bemüht, alles Notwendige zu veranlassen, um den Sachverhalt aufzuklären.
Es ist Teil des Rechtsverkehrs im Internet, dass die handelnden Personen gelegentlich nicht ohne weiteren Aufwand eindeutig identifiziert werden können. Dies führt dazu, dass regelmäßig Bestellungen mit fremden Namen aufgegeben werden oder aber auch die eigene Inanspruchnahme von Leistungen nachträglich geleugnet wird. Wir möchten daher jedem Anhaltspunkt für eine missbräuchliche Nutzung unseres Systems nachgehen und bitten Sie hierzu um Ihre Mithilfe.
Zunächst sollte jedoch klargestellt werden, ob Ihre Einwendung rechtlicher oder tatsächlicher Natur ist. Wir haben in der Vergangenheit festgestellt, dass Nutzer, die sich zunächst selbst bei probino.de angemeldet haben, dabei jedoch die Vertragsbedingungen, insbesondere die Entgeltlichkeit der Leistung übersehen haben, die Anmeldung insgesamt bestritten haben, was erst in dem daraufhin eingeleiteten Ermittlungsverfahren aufgedeckt werden konnte. Sofern Sie also Einwendungen gegen den Vertragsinhalt, beispielsweise die Höhe der Gebühren, Laufzeit, Widerrufsrechte o. ä. haben, die eigentliche Anmeldung jedoch nicht bestreiten wollen, sollten Sie uns dies rechtzeitig mitteilen.
Wenn Sie weiterhin davon ausgehen, dass ein Dritter unter missbräuchlicher Nutzung Ihres Namens, Adresse und/oder Bankverbindung eine Anmeldung bei probino.de durchgeführt haben sollte, werden wir hierzu weitere Ermittlungen einleiten. Die Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Internet unter Angabe eines falschen Namens stellt regelmäßig einen versuchten oder vollendeten Betrug gemäß § 263 StGB dar, der bei Ermittlung der Täter mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren geahndet werden kann. Wir erstatten daher in den Fällen eines begründeten Verdachtes Strafanzeige gegen unbekannt, wobei wir alle uns vorliegenden Daten aus dem Anmeldeprozess an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeben. Für Ihren Fall liegen uns die folgenden Informationen vor:
IP-Adresse - '80.171.189.114; Anmeldedatum - 20051025; eMail - xxxxxxxxx; Rechnungsdatum - 20051108; Mahnungsdatum - 20051117
Geburtstag - xxxxx; von Vorname - xxxxx; Nachname - xxxxx; Straße - xxxxxx; PLZ, Ort - 22049, Hamburg; Telefon - ' oder Mobiltel. - '0173/xxxxxxx
Die Erfahrung zeigte, dass anhand dieser Daten zumindest ermittelt werden kann, von welchem Computer die Anmeldung durchgeführt wurde. Soweit der Anschlussinhaber bei einer polizeilichen Vorladung keine Angaben zur Täterschaft macht, können je nach Gerichtsbezirk auch Hausdurchsuchungen angeordnet werden. Im Anbetracht dieser für den Betroffenen sehr einschneidenden Maßnahmen und zur Vermeidung von Überraschungen im Ermittlungsverfahren möchten wir Sie erneut bitten, genau zu prüfen, ob die Anmeldung möglicherweise von Ihrem eigenen Computeranschluss möglicherweise durch einen Familienangehörigen oder Bekannten ausgeführt wurde.
Anschließend möchten wir Sie bitten, Ihre Angaben zu dem Sachverhalt zur Weiterleitung an die Staatsanwaltschaft an Eides Statt zu erklären. Wir müssen Sie darauf hinweisen, dass eine falsche Angabe an Eides Statt auch bei fahrlässiger Tatbegehung mit erheblicher Strafe bedroht ist. Wir benötigen Ihre Erklärung, bei der Sie sich des beigefügten Formulars bedienen können, im unterschriebenen Original.
Bitte schreiben Sie unbedingt das Aktenzeichen/Kundennummer auf die eidesstattliche Versicherung: COV-23-PRO-45587
Sofern wir bis zum 16.12.2005 keine Erklärung erhalten, gehen wir davon aus, dass der Sachverhalt in Ihrer Sphäre geklärt werden konnte und die zunächst bestrittene Forderung ausgeglichen wird. Sicherlich können wir Ihnen in diesem Fall mit einer Ratenzahlung weiterhelfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Proinkasso Team
Proinkasso GmbH
Rodenbacher Chaussee 6
63457 Hanau
Bekannt durch Rundfunk und TV
Zugelassenes Inkasso-Unternehmen nach Art.1 § 1 Abs. 2 des RBerG
PROINKASSO GmbH| Rodenbacher Chaussee 6 | D-63457 Hanau | HR Hanau HRB 7142
Geschäftsführer: Stefan Straßburg
Email:
sb2@proinkasso.de |
http://www.proinkasso.de | Bankverbindung: Frankfurter Volksbank Hanau | BLZ 501 900 00 | Kontonummer 6001502377
zugelassenes Inkassounternehmen nach dem Rechtsberatungsgesetz durch den Gerichtspräsidenten
Ihr seht also, das Spiel geht weiter !!!!!!! Werde morgen früh gleich bei der Polizei Anzeige erstatten und danach zum Anwalt gehen. Derartige Machenschaften so kurz vor Weihnachten verursacht genau das Gegenteil von Weihnachtsstimmung - zumal wenn man Kinder hat. (Von schlaflosen Nächten mal abgesehen....) Also, bleibt weiter wachsam und wehrt euch. Alles LIebe für euch aus Hamburg. Nele